Realisierung 2027
Team: Alexandra Bub, in Kooperation mit Martin Kupfernagel Architekt
Cabin in the woods _ Rückzugsort im Wald
Das schlichte Langhaus in Holzbauweise ist so platziert, dass der Bestand der über 100 Jahre alten Bäume erhalten bleiben kann. Die Außenfassade nimmt sich mit seiner dunkel lasierten Schalung gegenüber der Natur zurück und die ebenfalls dunkle Stehfalzdeckung des Satteldaches integriert Photovoltaik nahezu unsichtbar. Im Kontrast zum äußeren Erscheinungsbild präsentieren sich die Innenräume, deren Ausbau in gelaugtem Holz geplant ist, hell und freundlich. Eine verglaste Spitzgaube über dem Zugang akzentuiert den Eingangsbereich mit skulpturaler Wendetreppe und bringt Licht in die Mitte des Langhauses. In Verlängerung des bis zum Giebel offenen Wohnraumes vermittelt die großzügige, wettergeschützte Loggia zwischen innen und außen. Raumhohe Schrankwände im EG wirken wie eingestellte Kuben im offenen Grundriss, dienen als Raumteiler und schaffen wertvolle Staufläche. Profillos eingelassene Schiebetüren lassen sich komplett einfahren und erhalten den großzügig wirkenden, fließenden Raum. Die offene Galerie dient als Atelier für Sport und Hobbys, mit der Option, dort weitere Räume ausbauen zu können.
Als lichter Waldgarten konzipiert, umgeben ruhige Flächen aus Farnen, Gräsern und Blattschmuckstauden, akzentuiert durch weiße und cremefarbene Blüten, das Refugium. Geschwungene Pfade mit Polygonalplatten aus Naturstein verstärken den Effekt der Abgeschiedenheit.
Die Verwendung natürlicher, Co2-armer und nachwachsender Baustoffe aus Holz, der Verzicht auf Verbundwerkstoffe, die Rückbaubarkeit und Wiederverwendbarkeit der Materialien, die Nutzung erneuerbarer Energien sowie die im Grundriss angelegte Flexibilität berücksichtigen Aspekte einer nachhaltigen Bauwende.








